Der OV Ulm informiert

Sommerfest des Katastrophenschutzes

Ein Bericht von: Svenja Diefenbacher

Von rollender Werkzeugkiste bis Spezialgerät – die Leistungsschau beim diesjährigen Sommerfest zeigt das enorme Leistungsspektrum unseres technischen Zuges.

 

Der Ortsverband Ulm präsentierte sich beim diesjährigen Sommerfest des Zivil- und Katastrophenschutzes den Entscheidungsträgern von Feuerwehren, Polizeien, Stadtverwaltung, Politik, Rettungsorganisationen sowie privaten Trägern kritischer Infrastruktur im Ulmer Raum.

Wer am Freitag, den 19. Juli den Weg zum Sandhaken gleich neben der Donau fand, den erwartete auf dem Gelände des THW-Ortsverbands Ulm ein blaues Meer an Fahrzeugen aller Teileinheiten. Das Führungsfahrzeug des Zugtrupps bildete den Anfang, gefolgt von dem zweiachsigen Plane-Spriegel-Anhänger mit Einsatzgerüstsystem (EGS), der 66 kVa Netzersatzanlage (NEA) der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung sowie dem LKW mit Ladekran der Fachgruppe Wassergefahren. In Kooperation der beiden Fachgruppen war zudem ein Bauwerk der besonderen Art entstanden. Stabile Schwimmkörper des vielseitigen Jetfloat-Systems dienten als Podium. Der Zugang war über einen ca. 10 Meter langen EGS-Steg möglich.

Im hinteren Teil der Außenanlage folgte der große Fuhrpark der Fachgruppe Räumen. Zu sehen waren der im März gelieferten Mobilbagger mit seinen zahlreichen Anbaugeräten wie Sortiergreifer, Tieflöffel, Lasthaken und Hydraulikhammer. Ebenfalls ausgestellt war die schlagkräftige Transportkomponente mit LKW-Kipper und Tieflader sowie der Drucklufterzeuger zum Betreiben von handgeführten Bohr- und Aufbruchgeräten.

Nicht fehlen durfte das Herzstück eines jeden technischen Zuges, der Gerätekraftwagen I, die „rollende Werkzeugkiste“ der ersten Bergungsgruppe wie Zugführer Walter Link in seiner Begrüßung erläuterte. Verlastet sind neben kleinen Handwerkzeugen auch motorbetriebene Geräte wie Kettensäge und Trennjäger. Ein Stromerzeuger liefert die Grundlage für die eigenständige Beleuchtung von Arbeits- und Einsatzstellen. Auch ein hydraulischer Schere-Spreizer-Satz, Hebekissen, verschiedenste Mittel zur Personenrettung sowie schwerer Atemschutz werden auf dem Allrounder der ersten Bergungsgruppe mitgeführt.

Bei sommerlichen Temperaturen bot sich den rund 30 externen Gästen die Gelegenheit Material und Fahrzeuge zu bestaunen und mit den Führungskräften des Ortsverbandes ins Gespräch zu kommen. Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Ehrenzeichens des Technischen Hilfswerk in Bronze an unseren Ortsbeauftragten Stefan Kiemel durch den eigens angereisten THW Landesbeauftragte Baden-Württemberg, Dietmar Löffler, für seine aufopferungsvolle Arbeit bei der ehrenamtlichen Dienststellenleitung seit 2012.

Der würdevolle Rahmen konnte zudem für einige interne Belobungen genutzt werden. Ausgezeichnet wurde das große Engagement von insgesamt sechs Ehrenamtlichen unterschiedlicher Funktionen: aus dem technischen Zug wurden Kraftfahrer und ein Gruppenführer ausgezeichnet, ebenso galt es die wertvolle Stabsarbeit in Verwaltung und Küche zu würdigen.

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