Der OV Ulm informiert

Katastrophenschutzübung "Sandkasten"

Ein Bericht von: Bernd Grötzinger

Großalarm in einem Ulmer Ortsteil - zwischen Eggingen und Ringingen. Im dortigen Sandwerk der Firma Heim kam es zu einem folgenschweren Unfall.

 

Eine Schulklasse machte eine Klassenfahrt, um die Sandgrube zu besichtigen. Da ein Kind im Nachbarort wohnte, entschied der Großvater dieses selbst in die Sandgrube zu fahren. Dabei parkte er seinen neuen SUV auf einer Anhöhe. Nach der Besichtigung, auf dem Heimweg, passierte es. Der ältere Herr am Steuer des BMW verwechselte den Vorwärts- und Rückwärtsgang und überschlug sich mehrfach einen Abhang hinunter, gerade in dem Moment, als der Bus mit der Schulklasse vorbei fuhr. Durch das Ausweichmanöver des Busfahrers geriet der Bus in Schieflage und kippte auf die linke Seite.

Zum Glück nur eine Übung! Für die Einsatzkräfte der 1. Einsatzeinheit DRK OV Ulm, 2. Einsatzeinheit ASB RV Ulm, der DLRG Ulm, der Feuerwehren Eggingen und Abteilung Innenstadt sowie dem THW Ulm galt es die genannte Schadenslage, einhergehend mit einem Massenanfall an Verletzten, zu bewältigen. Neben den Einheiten aus dem Katastrophenschutz beteiligte sich ebenfalls ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) des DRK Ulm an der Übung.

Für die Durchführung der Übung stand ein Bus sowie ein Vorserienwagen eines SUV zur Verfügung. Beide Fahrzeuge stellten die eingesetzten Kräfte vor Herausforderungen und machten es mit ihren Eigenheiten nicht immer ganz einfach. Das Einsatzziel wurde erreicht, die Übung erfolgreich beendet. Äußerst beeindruckend nehmen wir wieder einmal die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten auf. Die Übung wurde unter anderem von Vertretern der Feuerwehr Ulm, des ASB Landesverband sowie des Innenministeriums Baden-Württemberg als Übungsbeobachter begleitet, wofür wir uns auch an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken möchten.

Ein ganz besonderer Dank gilt der BMW AG, welche uns das Vorserienfahrzeug zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls bedanken wir uns herzlich bei der Firma Heim für die Bereitstellung des Übungsgeländes. Darüber hinaus gilt der Dank natürlich allen Organisatoren, Mitwirkenden, Verletztendarstellern und Einsatzkräften.

Sämtliche Arbeiten - von der Organisation bis zur Durchführung und die noch folgenden Aufräumarbeiten wurden und werden sämtliche Aufwendungen ehrenamtlich und unentgeltlich erbracht. Insgesamt verbrachten rund 60 Einsatzkräfte, 20 Verletztendarsteller und 10 Übungsbeobachter Ihren Samstag im Dienst.

Text: 2. Einsatzeinheit ASB RV Ulm
Bilder: 2. Einsatzeinheit ASB RV Ulm + THW ULM

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