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Beleuchtungsausbildung im Technischen Zug

Ein Bericht von: Bernd Grötzinger

Wenn am Donnerstagabend alles im Dunkeln liegt bietet sich für die Ausbildung unseres Zuges ein ideales Schaubild. Mit vollen Fahrzeugen und aufgeladenem Zusatzmaterial machten sich gegen 18:15 Uhr unsere Männer und Frauen auf den Weg zur Beleuchtung

 

Der Umgang mit verschiedensten Beleuchtungsmitteln ist bereits Bestandteil der Grundausbildung und wird in den Bergegruppen später noch perfektioniert. Hier stehen verschiedenste Leuchtmittel zur Verfügung, am bekanntesten sind sicherlich die üblichen 1000 Watt Strahler mit Halogen-Leuchtmittel. Dazu kommen baugleiche Strahler mit LED-Leiste, sowie unsere Flächenleuchte der Firma ElsPro, die mit 12 LED-Modulen schnell und stromsparend Licht erzeugt. Zudem verfügt unser Ortsverband über mehrere Leuchtballons, so genannte "Powermoons" dieser können ebenfalls eine große Fläche beleuchten und haben dazu den Vorteil, dass sie ein sehr diffuses und damit blendfreies Licht erzeugen.

Mögliche Einsatzspektren sind z.B. die Ausleuchtung von Einsatzstellen für verschiedenen Anforderer, Beleuchtung von Kontrollstellen für Zoll und Polizei oder auch für den eigenen Bedarf im Einsatz. Der Einbruch von Dunkelheit ist also niemals ein Problem für uns.

Um dieses Thema realitätsnah ausbilden zu können, wurden im Vorfeld verschiedene Ausbildungsorte erkundet und eine kurze Befehlsausgabe an die Helfer ausgegeben. Das erste Szenario fand im Innenhof des Kloster Wiblingen statt. Hier hieß es, den Klosterhof so auszuleuchten, dass im Falle einer Massenpanik bei einem Konzert den Besuchern ein sicher Weg zu den Notausgängen ermöglicht wird. Beim zweiten Szenario verlegten die Fahrzeuge nahe Blaustein Richtung "SWU Trail", einem hügeligen Gebiet mit Parkplätzen und ausgewiesenen Laufstrecken. Hier wurde angegeben, dass ein Arbeiter der angrenzenden Deponie vermisst wird. Ziel war es hier, das Suchgebiet großflächig auszuleuchten um eine möglich Personenbergung sicher durchführen zu können und zuvor natürlich eine ausgiebige Suche zu ermöglichen.

Zurück im Ortsverband wurden die Fahrzeuge nachbereitet und gegen 21:15 Uhr der Dienstschluss eingeleitet. Hauptverantwortlich für die Ausbildung war der Gruppenführer der Bergegruppe 1 und äußerte sich positiv zum Ausbildungserfolg.

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